[Kurzgebrabbel] Die Meister des Horros


Edgar Allan Poe ist unweigerlich mit dem Begriff des Horrors verbunden, um ihn kommt man nicht herum. Wie viele Autoren hat er inspiriert und angeleitet? Unzählige. Darunter auch H. P. Lovecraft, der ihn sogar in mindestens einer Geschichte erwähnt.

In meiner Anaconda-Ausgaben sind die unterschiedlichsten Geschichten Poes versammelt, sodass man sich einen guten Einblick in sein Werk verschaffen kann. Da gibt es Anlehnungen an Sherlock Holmes, Geister und Affen.

Ich muss dabei zugeben, dass einige der Titel für mich etwas zu langatmig und nicht unbedingt gruselig waren. Viele beschäftigten sich mit "herkömmlichen" Morden, gehen also meines Erachtens nach eher in Richtung Krimi.

Dennoch habe ich auch hier ein paar grossartige Geschichten gefunden, meine liebste ist immer noch jene vom Roten Tod.

Doch mein Held ist und bleibt Lovecraft, der genau jenen Horror schreibt, den ich in vollen Zügen geniessen kann. Seine Geschichten bleiben mir mehr im Kopf als jene Poes und lösen bei mir auch mehr das Gefühl des Unwohlseins aus.

"Stadt ohne Namen" beginnt mit dieser Geschichte und auch wenn ich viele Titel aus dieser Sammlung bereits kannte, habe ich doch auch wieder viele neue lesen können. Ich habe bereits HIER eine Rezension zu den Lovecraft'schen Geschichten veröffentlicht und alle meine Aussagen treffen auch auf diese Ausgabe zu.

Jedoch empfehle ich auch das Nachwort von Dirk W. Mosig, das erklärt, weshalb Lovecraft und seine Kollegen so eine grosse Faszination auf uns ausüben. Ein äusserst aufschlussreiches Essay für jeden Fan und jeden, der sich für die psychologischen Vorgänge in uns interessiert.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

[Rezension] Georgi Gospodinov - 8 Minuten und 19 Sekunden

[Rezension] Lin Yutang - Blatt im Sturm

[Rezension] Goethe - Die Leiden des jungen Werther