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[Hörbücher] H-P. Lovecraft - Grusel-Box

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Grauenhafte Mythen und fremde Mächte, Helden, deren scheinbar behütetes Leben sich stets an der Schwelle zu Horror und Wahnsinn befindet - das ist der Stoff, aus dem die Lovecraft'schen Erzählungen und Gedichte sind. Verstärkt wir die meisterhaft düstere Atmosphäre durch die eigens für dieses Hörbuch komponierte und vom "Orchester der Schatten" gespielte Musik, die den Dämon zum Leben erweckt...
Meine Meinung:
H.P. Lovecraft ist ein Meister seiens Metiers, subtil und mit einem untäuschbaren Gefühl für das Schauderhafte lässt uns Lovecraft das Grauenhafte erleben, fernab von typischen Horrorfilmen und standartisierten Monstergeschichten. Dieser Autor weiss ganz genau, dass das, was wir nicht sehen, weitaus beängstigender ist, als alles andere. Lovecraft ist der ausserordentliche Meister des Wahnsinns, der bedrohlichen Stimmung und der Albträume.
Als ob dies alles nicht schon ausreiche, um einen selbst bei hellem Sonnenschein einen kalten Schauer den Rücken hinu…

[Rezension] Ray Bradbury - Der illustrierte Mann

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In "Der illustrierte Mann" steht ein Mann im Mittelpunkt, dessen ganzer Körper tätowiert ist. Aus diesen Tätowierungen hat Ray Bradbury eine Folge von achtzehn Geschichten über diese und andere Welten komponiert, mit Bildern, die so scharf sind wie die Nadel des Tätowierers und so farbig wie die Tinte, die in die Haut eingebracht wird.
Meine Meinung:  Kurz nachdem ich "Fahrenheit 451" gelesen hatte, fiel mir "Der illustrierte Mann" in die Hände. Noch mit den positiven Eindrücken der letzten Lektüre im Kopf, nahm ich das Buch mit nach Hause. Nur dass es dann lange, lange auf dem SUB vor sich hin moderte. Hätte ich gewusst, dass dies viel zu schade ist, hätte ich wohl früher danach gegriffen.

Die 18 Geschichten, die Bradbury uns hier erzählt, haben es allesamt in sich. Alle spielen sie in der Zukunft, meistens auf fernen Planeten, die Raumfahrt ist ein wichtiges Thema. Doch das ist nur das Kleid, in das sich der Kern hüllt. Eigentlich zeigt u…

[Rezension] Cornelia Funka - Die Feder eines Greifs

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Der Drachenreiter kehrt zurück: Fortsetzung von Cornelia Funkes erfolgreichstem Kinderroman! Zwei Jahre nach ihrem Sieg über Nesselbrand erwartet Ben, Barnabas und Fliegenbein ein neues Abenteuer: Der Nachwuchs des letzten Pegasus ist bedroht! Nur die Sonnenfeder eines Greifs kann ihre Art noch retten. Gemeinsam mit einer fliegenden Ratte, einem Fjordtroll und einer nervösen Papageiin reisen die Gefährten nach Indonesien. Auf der Suche nach dem gefährlichsten aller Fabelwesen merken sie schnell: sie brauchen die Hilfe eines Drachens und seines Kobolds."Die Feder eines Greifs" ist Lesegenuss vom Feinsten: spannend, magisch und atmosphärisch. Ein grosser, fantastischer Roman der international gefeierten, preisgekrönten Autorin Cornelia Funke. 
Meine Meinung: Ich gebe offen und ehrlich zu, dass ich skeptisch war. Ja, ich habe die Nase gerümpft, als es hiess Funke würde eine Fortsetzung zu "Drachenreiter" schreiben. Ein weiteres Buch, das durch ein…

[Rezension] Eoin Colfer - Und übrigens noch was...

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Arthur Dents zufällige Beziehung zum aussergewöhnlichen Reiseführer "Per Anhalter durch die Galaxis" blieb nicht gänzlich ohne Zwischenfälle. Arthur hat den bekannten (und unbekannten) Weltraum bis in die letzten Winkel und darüber hinaus bereist, nachdem sein Haus (und der gesamte Planet Erde) an einem furchtbar dummen Donnerstag einer Hyperraum-Schnellstrasse weichen musste. Nach diversen Eskapaden im Raum-Zeit-Kontinuum landet er schliesslich zu Hause auf der geliebten Erde – die gleich darauf wieder in die Luft fliegt. Arthurs Aussichten auf eine gemütliche Tasse Tee sind nicht gerade rosig ... In "Und übrigens noch was ..." bekommt er es unter anderem mit arbeitslosen Göttern zu tun, abtrünnigen galaktischen Präsidenten, verliebten grünen Aliens, lästigen Computern und einer ziemlich grossen Scheibe Käse.
Meine Meinung: Grundsätzlich bin ich skeptisch, wenn ein Fremder die Arbeit eines Anderen übernimmt und fortführt. Deshalb war ich auch…

[Rezension] Andrej Djakow - Hinter dem Horizont

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In den Tunneln von St. Petersburgs Metro gehen seltsame Dinge vor sich. Menschen verschwinden spurlos, und ganze Stationen werden förmlich ausradiert. Eine Gruppe von Stalkern wird losgeschickt, um die Geschehnisse zu untersuchen, unter ihnen Taran, ein Söldner. Keinem von ihnen ist wohl bei der Mission – doch das, was sie in der Finsternis jenseits der sicheren Stationen auffinden, sprengt alles, was sie über die Metro und ihre Geheimnisse zu wissen glaubten …
Meine Meinung: "Hinter dem Horizont" ist der dritte Teil von Djakows Trilogie aus dem Metro2033-Universum. Blöderweise ist es mir mal wieder passiert, dass ich den letzten Teil einer Reihe vor den anderen Bänden gelesen habe. Dennoch habe ich eigentlich alles verstanden, nur viele der Hinweise auf frühere Erlebnisse der Figuren kenne ich noch nicht, doch nun freue ich mich umso mehr darauf, diese mit den lieb gewonnen Charakteren noch erleben zu dürfen. 
Während sich in Glukhovskys Moskau erst Artjom …

[Listig] Listig #1 & #2

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Wer auch meinem Filmblog folgt, der hat mitbekommen, dass ich Mitte Januar dort den ersten Listig-Post online gestellt habe. So lebte ich weiterhin mein Leben, bis mir irgendwann der Gedanke kam, wieso ich Listig nur auf der Flimmerkiste betreibe. Man kann ja auch mit Büchern schöne Listen machen! 
Also setzte ich mich hin, bastelte einen ähnlichen Banner und hole nun hier gleich noch die erste Liste nach. Die Regeln sind dieselben: keine Mindestanzahl an genannten Titeln, hier ist alles offen. Nur eine kleine Einschränkung mache ich mir: wurde ein Buch verfilmt, darf ich entweder Film oder Buch listen. Nicht beides.
15.01.17 - Weltreligionstag C. S. Lewis - Die Chroniken von Narnia Diese Titel habe ich nur in den Kommentaren angesprochen, weshalb ich sie hier noch einmal reinnehme. Lewis war ein tief religiöser Mann und hat in seinen Büchern Geschichten der Bibel noch einmal nacherzählt. Bestes Beispiel: Die Auferstehung Aslans. Toll ist jedoch, dass man die Reihe auch ohne diesen Hi…

[Rezension] Kouchun Takami - Battle Royale

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Asien in der nahen Zukunft. Japan und China haben die Großrepublik Ostasien gegründet, einen totalitären Staat, in dem Furcht und Unterdrückung herrschen. Dazu gehört das Experiment »Battle Royale«, ein grausames Spiel, bei dem jedes Jahr Schulklassen ausgewählt und auf eine einsame Insel verschleppt werden, wo sich die Schüler gegenseitig bekämpfen, bis nur noch ein Überlebender übrig bleibt.

Der kontroverse Zukunftsthriller von Koushun Takami ist in Japan ein Millionenseller und liefert die Vorlage für viele Kinofilme, Comics und Mangas. 
Meine Meinung: Nachdem ich "Die Tribute von Panem" nach dem zweiten Band frustriert abgebrochen hatte, stolperte ich irgendwann über eine Rezension zu Takamis "Battle Royale". Dies sei sozusagen die Vorlage für Panem gewesen, hiess es. Nur brutaler. Das klang schon eher nach einem Buch für mich. Mehr Blut, weniger Liebesdreieck. Nun kam ich endlich dazu, das Buch zu lesen.
Was mir am meisten gefiel, neben der …